Einführung
Wir erleben zurzeit einen fundamentalen Wandel in eine Informations- und Wissensgesellschaft. Wichtig dabei ist die Erkenntnis, dass in den letzten Jahren die Sicherheitsprobleme im Internet von ihrer Bedeutung nicht kleiner, sondern sehr viel größer geworden sind.
Das gilt umso mehr, wenn der immer weiter steigende Wert elektronischer Informationen in Betracht gezogen wird. Dazu zählen persönliche Daten, Entwicklungsunterlagen, Kundendaten, Logistikinformationen oder auch Strategiekonzepte, die z.B. Börsenwerte beeinflussen können. Solche Bits und Bytes können leicht mehrere Millionen Euro wert sein.
Das Internet erstreckt sich ohne Rücksicht über alle geographischen, politischen und administrativen Grenzen und Kulturen. Damit stellt es eine neue und ungewohnte Herausforderung für die internationale Gesellschaft dar.
Die größte Herausforderung besteht darin, für eine notwendige und passende Vertrauenswürdigkeit des Internets und seiner Dienste zu sorgen.
Welchen Schutzbedarf müssen wir berücksichtigen?
Gewährleistung der Vertraulichkeit:
Damit keine unautorisierten Personen in der Lage sind, übertragene und gespeicherte Daten zu lesen.
Gewährleistung der Authentikation:
Damit wir bei einer elektronischen Kommunikation oder Transaktion wissen, wer unser Partner ist beziehungsweise wer auf unsere Betriebsmittel und Daten zugreift.
Gewährleistung der Integrität:
Damit wir überprüfen können, ob übertragene und gespeicherte Daten unverändert, dass heißt im Originalzustand sind.
Gewährleistung der Verbindlichkeit:
Damit wir die Gewissheit haben, dass die elektronischen Prozesse und die damit verbundenen Aktionen auch verbindlich sind.
Gewährleistung der Verfügbarkeit:
Damit wir die Gewissheit haben, dass die Daten und Dienste auch zur Verfügung stehen.
Aus dem Persönlichkeitsrecht:
Informationelle Selbstbestimmung:
Das Grundrecht zu haben, grundsätzlich selbst über die Preisgabe und Verwendung der eigenen persönlichen Daten zu bestimmen.












