Institut für Internet-Sicherheit
Buch: Sicher im Internet

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Leseprobe

1. Einleitung – Nur wer die Gefahren kennt, kann etwas dagegen tun!

Leseprobe des Buches Sicher im Internet
Die Leseprobe

Das Internet ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken! Surfen, E-Mails schreiben und Onlinebanking haben mittlerweile ebenso in unseren Alltag Einzug gehalten wie die rasant wachsenden sozialen Netzwerke Xing, Facebook oder Twitter. Riesig und komplex überwindet das Internet alle geografischen, politischen und administrativen Grenzen sowie kulturellen Unterschiede. Es schafft somit neue Wege, Demokratie und Bürgerbeteiligung zu gestalten – eine neue und ungewohnte Herausforderung für die internationale Gesellschaft und jeden einzelnen Nutzer.
Als Teil einer vernetzten Informations- und Wissensgesellschaft verlagern immer mehr Menschen ihr Berufs-, aber auch ihr Privatleben ins Internet. Die Risiken, denen sie sich dabei aussetzen, sind vielen jedoch unbekannt. Das Internet ist ein gewaltiger Datenspeicher, der begierig alles aufsaugt und nichts vergisst. Dazu gehören auch Informationen und Bilder, von denen wir nicht wollen, dass sie jedem Nutzer des World Wide Web zur Verfügung stehen. Sicherheitskritische Daten wie unsere Kontodaten geben wir im realen Leben nur ungern einem Fremden preis. Sollten wir dann nicht auch in der virtuellen Welt Vorkehrungen treffen, um unsere Daten zuschützen? Die Bedeutung des Themas Sicherheit hat im Internet in den letzten Jahren erheblich zugenommen, denn das Vertrauen der Nutzer in das Medium sinkt aufgrund negativer Erfahrungen und sich häufender Nachrichten über Datenmissbrauch sowie immer neue Betrugsmaschen zwangsläufig. Sicherheitslücken schließen und die eigene Internetkompetenz stärken – diese Herausforderungen gilt es zu meistern, um die vielfältigen Möglichkeiten des Internets sicher nutzen zu können.

Ihr bester Schutz: IT-Sicherheit und Internetkompetenz

Ob Diebstahl von Identitätsdaten, Passwort-Fishing oder Viren, Würmer und Trojanische Pferde – die Angriffsmöglichkeiten auf unsere Daten werden immer raffinierter und professioneller. IT-Sicherheitsmaßnahmen wie Viren- beziehungsweise Malware-Scanner und Personal Firewalls helfen, diese Risiken zu minimieren, doch 100-prozentige Sicherheit kann es im Internet nicht geben – so wie es sie auch im realen Leben nicht gibt. Wir sind daher ergänzend auf die eigene Internetkompetenz angewiesen, die es uns ermöglicht, uns gefahrlos darin zu bewegen. Denn erst wenn uns die Gefahren bei der Nutzung des Internets bewusst sind, können wir unser Verhalten anpassen und unsere Daten schützen.

Über dieses Buch – ein kurzer Leitfaden

Dieses Buch verschafft Ihnen einen Überblick über die derzeitige Situation des digitalen Lebens und beantwortet all Ihre Fragen rund um das Thema «Sicher im Internet». Zahlreiche Tipps und Tricks helfen Ihnen, die Herausforderungen im Umgang mit den modernen Medien souverän zu meistern – auch ohne vorher ein Informatikstudium absolviert zu haben.
Auf der Webseite www.sicher-im-internet.de erhalten Sie zudem aktuelle Informationen zu bestimmten Themen und Linksammlungen. Außerdem finden Sie dort ergänzende beziehungsweise vertiefende Hintergrundinformationen, Zusatztexte, Hilfen sowie Workshops zu speziellen Fragestellungen – darunter auch einige Screenvideos, welche die wichtigsten Einstellungen und Technologien Schritt für Schritt erklären. Mithilfe der Softlinks in diesem Buch können Sie bequem den im Text befindlichen Verweisen auf die Webseite folgen, ohne jeweils die komplette Webadresse abtippen zu müssen. Unter www.sicher-im-internet.de/softlinks/ können Sie den Softlink (dreistellige Nummer) in das Formular eintragen und gelangen dann direkt zum gewünschten Ziel.

Wir wünschen Ihnen bei der Lektüre dieses Ratgebersviele hilfreiche Einsichten und fordern Sie auf, uns unter der E-Mail-Adresse feedback@sicher-im-internet.de Feedback zu geben. Wir werden dann entsprechende Updates zur Verfügung stellen (Softlink 101).
Und noch ein Hinweis zum Schluss: Grundsätzlich bestehen Gefahren für alle Betriebssysteme, egal ob Mac OS, Linux oder Windows. Allerdings ist das Risiko eines Angriffs auf einen Mac-OS- und Linux-Rechner momentan noch geringer, weil sich die Angreifer wegen der hohen Verbreitung von Windows-Systemen auf diese konzentrieren. Deshalb gehen wir bei den Beschreibungen auch grundsätzlich von einem Windows-System aus, wobei die meisten Tipps für alle Betriebssysteme gleichermaßen gelten, da das Internet plattformunabhängig ist. Ist das einmal nicht der Fall, werden die Unterschiede an der jeweiligen Stelle kurz erläutert...

Laden Sie sich hier die gesamte Leseprobe als PDF herunter.


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