DSP, DOP und DISP
Ein X.500-System ist nach dem Client/Server-Prinzip aufgebaut. Der Client wird in diesem Kontext Directory User Agent (DUA) genannt, der Server hingegen Directory System Agent (DSA). Möchte der Client bestimmte Informationen bei einem Server abrufen, so geschieht dies über DAP (s.o.).
Es kann vorkommen, dass die gewünschte Information auf dem Server nicht vorhanden ist. In diesem Falle kontaktiert der zuvor angesprochene DSA weitere Server, um an die benötigten Informationen zu gelangen. Diese Kommunikation zwischen einzelnen DSA eines verteilten Verzeichnisses geschieht mittels Directory System Protocol (DSP).
Zur Verbreitung der Informationen innerhalb eines verteilten Verzeichnisses werden das Directory Operational Binding Management Protocol (DOP) und das Directory Information Shadowing Protocol (DISP) eingesetzt.
Die angesprochenen Protokolle DSP, DOP und DISP sind durch ihre Unterstützung einer verteilten und potentiell heterogenen Repository-Infrastruktur für Unternehmen relevant.











