SyncML
Die Spezifikation SyncML, kurz für Synchronization Markup Language, ist ein plattformunabhängiger, auf XML basierender Standard zur Synchronisierung von Daten zwischen unterschiedlichen Endgeräten. Meist handelt es sich bei den eingesetzten Geräten um Mobiltelefone oder PDAs und bei den synchronisierten Daten um Adressen oder Kalendereinträge. Die Besonderheit dieser Spezifikation ist ihre Universalität: Unterschiedlichste, herstellerunabhängige Geräte können genutzt werden, die Betriebssysteme spielen keine Rolle und SyncML arbeitet über Hardware- und Systemgrenzen hinweg. Die fehlenden Grenzen sowie eine enorme Heterogenität der eingesetzten Geräte und Technologien sind bei Identity Management Systemen oft gegeben. In diesen Fällen kommen die Vorteile von SyncML besonders zur Geltung.
Bei SyncML werden die in die SyncML-Syntax konvertierten Daten über ein beliebiges Protokoll zum Server übertragen. Dies kann über etablierte Protokolle wie HTTP über TCP/IP geschehen, aber beispielsweise auch mittels WSP über WAP.
SyncML wird seit etwa Anfang 2000 von einer Vielzahl an Unternehmen entwickelt, die sich zum SyncML-Konsortium zusammengeschlossen haben, unter ihnen viele Hersteller von Mobilfunkgeräten und Computern. Zudem ist das Konsortium unter der Open Mobile Alliance (OMA) angesiedelt, welche zur Zeit etwa 200 Unternehmen umfasst.











