Basissicherheit für Anbieter von Webanwendungen
Die Anbieter von Webanwendungen sollten für ihre Infrastruktur ein gehärtetes Betriebssystem, das heißt ein Betriebssystem verwenden, welches nur essentielle Funktionen bereitstellt. Denn durch die Minimalisierung des Funktionsumfangs ist die Fehlerwahrscheinlichkeit wesentlich geringer und die Vertrauenswürdigkeit höher. Darüber hinaus ist das Betriebssystem insbesondere vor Angriffen von außen durch den Einsatz von Firewalls, Sicherheitspatches und aktuellen Virenscannern optimal zu schützen.
Neben sicheren Betriebssystemen mit entsprechender Hardware sollten auch die Webanwendungen sicher konfiguriert sein. Sowohl die Dienste, als auch eventuell zugrunde liegende Content-Management-Systeme oder andere eingesetzte Open-Source-Produkte sollten sich auf dem neuesten Stand befinden. Dies vermindert die Chance auf erfolgreiche Angriffe, welche nach Veröffentlichungen von Sicherheitslücken vermehrt auftreten. Außerdem sollten die Entwickler von Web 2.0 Anwendungen Sicherheitsaspekte bei der Entwicklung berücksichtigen, sowie bei der Implementierung eine Technologie verwenden, die für eine sichere Anwendung ausgelegt ist.
Auf die Gewährleistung der Verfügbarkeit sollte mit einem Redundanzkonzept eingegangen werden, welches die Ängste der Nutzer vor Datenverlust oder Verfügbarkeitsprobleme minimiert.
Anbieter von Web 2.0 Technologien, welche persönliche, geschäftliche und somit zumeist auch Daten von hohem materiellem Wert verwalten, sollten sich von Zertifizierungsdienstleistern zu vertrauenswürdigen Anbietern ernennen lassen.











