Tipps im Umgang mit Web 2.0 für den Benutzer
Vertraulichkeit
Um generell eine hohe Vertraulichkeit beim Umgang mit Web 2.0 Anwendungen zu erzielen, sollten einerseits die Anwendungen und Dienste und andererseits die Online-Speicher für sensible Daten von Zertifizierungsdienstleistern geprüft werden. Außerdem sollten sensible Daten mithilfe eines Schlüssels (wie Passwort oder Zertifikat) gesichert werden (vgl. Groupwaredienste im Internet).
Authentikation
Im größtenteils anonymen Internet sollte dem Kommunikationspartner nicht blind vertraut werden, da nicht sichergestellt ist, ob dieser wirklich der ist, für den er sich ausgibt. Dies gilt sowohl für Kontakte innerhalb von „Social Networks“, als auch für die Dienstanbieter selbst.
Integrität
Um die Integrität persönlicher Daten auf Online-Speicher zu gewährleisten, sollten diese mit einem digitalen Fingerabdruck (Hash-Wert) versehen werden. Dieser lässt sich auf Basis der Datenmenge nahezu eindeutig und relativ einfach errechnen. Hat sich der Hash-Wert und somit der digitale Fingerabdruck ohne Kenntnis des Eigentümers verändert, ist dies ein Indikator dafür, dass die Daten manipuliert worden sind.
Verfügbarkeit
Um eine möglichst permanente Verfügbarkeit der Daten zu gewährleisten, welche unter Umständen bei einer Providerstörung nicht gegeben ist oder bei einem Konkurs des Dienstanbieters im ungünstigsten Fall zu einem vollständigen Datenverlust führt, wird empfohlen, regelmäßig lokale Backups zu erstellen.
Informationelle Selbstbestimmung
Zum Schutz personenbezogener Daten sollten die AGBs des Dienstleisters vor deren Preisgabe geprüft werden. Zu beachten ist hierbei, ob Daten an Dritte weitergegeben werden und besonders in welchem Ausmaße.












