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Fast-Flux

Fast-Flux bezeichnet eine Technik, um Aufrufe einer Domain an viele verschiedene IP-Adressen weiterzuleiten. Dabei werden die IP-Adressen, die der Domain zugewiesen sind, mit dem Round-Robin-Verfahren gewechselt und die DNS Ressource Records mit einer extrem kurzen Time-To-Live (TTL) versehen. Dadurch kann die IP-Adresse einer Domain etwa alle 3 Minuten wechseln. Fast-Flux-Netzwerke werden hauptsächlich verwendet, um die Kommunikation von Botnetzen zu verbergen. Dabei wird zwischen 2 Arten von Fast-Flux-Netzwerken unterschieden:
In einem Single-Flux-Netzwerk wird der DNS-Eintrag für eine Third-Level-Domain durch einen Server mit fester IP-Adresse vorgenommen. Dieser muss entsprechend sicher vor Entdeckung und Abschaltung sein. Man spricht daher auch von einem bullet-proof Server.
In einem Double-Flux-Netzwerk ist auch der Nameserver für die Third-Level-Domain variabel und kann daher auch ein Bot aus dem Botnetz sein. Die eigentliche DNS-Auflösung wird allerdings nicht von dem infizierten System, sondern von einem sogenannten Mothership vorgenommen, das durch den Bot als Proxy geschützt ist.

 

Ihre Vorschläge sind uns wichtig

Falls Sie Anregungen, Verbesserungsvorschläge oder weitere Begriffe, die ihrer Meinung nach in unseren Glossar aufgenommen werden sollten, haben, dann schreiben Sie uns eine E-Mail an: glossarinternet-sicherheit.de.


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