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Chancen und Risiken von Smart-Home – Prof. Pohlmann im Interview mit Basic thinking

Chancen und Risiken von Smart-Home – Prof. Pohlmann im Interview mit Basic thinking

Chancen und Risiken von Smart-Home – Prof. Pohlmann im Interview mit Basic thinking

Smarte Helferlein sind aus unserem Alltag kaum noch wegzudenken: Ein Kommando und das Radio geht an, das Licht wird gedimmt oder die Waschmaschine wird gestartet. Die neuesten Umfragen ergeben, dass sich mittlerweile in nahezu jedem dritten Haushalt ein Gerät der Kategorie Smart-Home befindet.

In einem Interview mit dem Online-Portal Basic Thinking erklärt Prof. Norbert Pohlmann, Leiter des Instituts für Internet-Sicherheit – if(is), welche Chancen, aber auch Risiken mit der Nutzung von Smart-Home verbunden sind. Denn allzu oft sehen die Kund:innen nur den Komfortvorteil, lassen dabei aber außer Acht, welche Daten sie dafür Preis geben oder wie einfach es für unbefugte Dritte ist, sich Zugriff auf die privaten Systeme zu verschaffen: „Die meisten Nutzer:innen haben keine Vorstellung davon, welche konkreten Risiken damit verbunden sind, wenn sie Smart-Home-Geräte nutzen. Im Normalfall fehlt häufig das Wissen darüber, wie die Geräte abgesichert werden müssen – also, dass sowohl ein Router als auch die Smart-Home-Geräte ein Passwort benötigen, um ein gewisses Schutzniveau zu bieten“, beschreibt der Informatiker die Situation.

Aus seiner Sicht verhalten sich insbesondere die Hersteller der Geräte nicht verantwortungsvoll genug: „Es liegt tatsächlich daran, dass die Nutzer:innen hier nicht umfänglich informiert werden. Aber auch, dass nicht alle Hersteller genug im Hinblick auf den Schutz der Geräte tun. Ein gutes Gegenbeispiel sind Autohersteller. Wenn Sie ein Auto kaufen müssen Sie nicht zuerst die Bremsen montieren und Airbags einbauen. Sie können sich darauf verlassen, dass die Automobilhersteller sich verantwortlich um die Sicherheit kümmern sowie die Nutzer:innen darüber aufklären, was ihr Beitrag zur Absicherung ist und wie sie sich demgemäß adäquat verhalten“, umreißt Pohlmann das Verhalten der Hersteller.

Deshalb sei es elementar, dass nicht nur die Herstellenden und Vertreibenden für ausreichend Aufklärung sorgen, auch die Endkund:innen müssen bereit sein, verantwortungsvoll zu handeln. Als Nutzer:in von Smart-Home sollte man immer auf die Einrichtung eines eigenen Passwortes achten und nur die nötigsten Funktionen freischalten. Denn leider gibt es viele Kriminelle, die sich die Schwachstellen von Smart-Home-Devices zu Nutze machen, um einem Unbeteiligten zu schaden.

Das ganze Interview gibt es unter: www.basicthinking.de/blog/2021/04/26/smart-home-geraete-sicherheitsrisiko/

Fachartikel und Texte zu Smart-Home: norbert-pohlmann.com/index.php=

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