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Neues Projekt fürs if(is): Vernetzte Stadt will mit DRAGON Sicherheitslösungen schneller umsetzen

Neues Projekt fürs if(is): Vernetzte Stadt will mit DRAGON Sicherheitslösungen schneller umsetzen

Die Vernetzte Stadt Gelsenkirchen hat sich beim Wettbewerb „SifoLIFE – Demonstration innovativer, vernetzter Sicherheitslösungen“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung beworben und nun den Zuwendungsbescheid über die Förderung der Konzeptphase erhalten. Der BMBF-Wettbewerb unterstützt Kommunen dabei, neue Sicherheitslösungen schneller in die Praxis zu bringen. 22 Kommunen haben sich mit ihren Projektideen für die Konzeptphase beworben. Eine neunköpfige Jury hat nun entschieden, welche dieser Konzepte überzeugen und ab dem 1. Juni 2021 in die nächste Wettbewerbsphase übergehen. Das Projekt DRAGON (Desas-terReaktionsAutomatisierung in Gelsenkirchen und Organisationsübergreifende Netzwerkkommunikation) der Stadt Gelsenkirchen ist eines davon.

„Wir freuen uns sehr, dass das Projekt DRAGON der Stadt Gelsenkirchen so positiv bewertet und für die nächste Wettbewerbsphase ausgewählt wurde. Das ist ein weiterer Baustein für Gelsenkirchen auf dem Weg zur Vernetzten Stadt. Nun können wir unsere Idee weiterentwickeln und einen entscheidenden Beitrag für die Sicherheit bei Großveranstaltungen leisten“, sagt Stadtrat Dr. Christopher Schmitt.

Das DRAGON-Projekt ist eine Kooperation der Stadt Gelsenkirchen, der Westfälischen Hochschule mit dem Institut für Internet-Sicherheit – if(is) sowie diversen assoziierten Partnern wie der Feuerwehr und Polizei Gelsenkirchen, dem FC Schalke 04, der BOGESTRA und dem Deutschen Roten Kreuz. Innerhalb dieses Projekts befasst sich das if(is) in erster Linie mit den technischen Aspekten innerhalb der Erstellung des innovativen, vernetzten Konzepts. Das Institut prüft die technische Umsetzbarkeit der ermittelten Bedürfnisse auf technischer Ebene und analysiert deren Einsetzbarkeit. Neben diesen Aufgaben übernehmen das if(is) und die Westfälische Hochschule die wissenschaftliche Begleitung aller Arbeitspakete.

„Ziel des Projekts ist es, Großveranstaltungen in Gelsenkirchen aber auch in anderen Städten sicherer zu machen. Dazu muss die Kommunikation zwischen den Einsatzkräften vor Ort sicher sein und ein zuverlässiges Sicherheitskonzept für große Menschenmassen, auch Crowd-Monitoring genannt, stattfinden. Das alles wollen wir im ARENA PARK mithilfe einer digitalen Kommunikationsinfrastruktur sowie einer intelligenten KI-getriebenen Steuerung und Regulierung von Verkehrs- und Personenflüssen (Crowd Management) erreichen“, erklärt Ansgar Stening, Abteilungsleiter Zentrale Feuer- und Rettungswache.

Die durch den Wettbewerb erhaltene Förderung beläuft sich auf rund 250.000 Euro, wovon ca. 100.000 Euro an die Westfälische Hochschule und 150.000 Euro an die Stadt Gelsenkirchen gehen.

Kann DRAGON sich in dieser ersten Projektphase durchsetzen, besteht die Möglichkeit als eine von fünf ausgewählten Kommunen für die zweite Projektphase ausgewählt zu werden und das er-arbeitete Konzept schließlich mithilfe einer weiteren Förderung umzusetzen.

Weitere Informationen unter: https://www.bmbf.de/de/karliczek-jetzt-mit-forschung-bestmoeglich-auf-kuenftige-krisen-vorbereiten-14576.html

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