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24.07.2017
Kategorie: Mitteilung

Fragen zur IT-Sicherheit im Alltag – Sicherheitsmythen auf dem Prüfstand


Kann ich über meine Webcam beobachtet werden? Kann mein ausgeschaltetes Handy noch geortet werden und sind Cookies grundsätzlich schlecht? Viele Alltagsmythen rund um die Sicherheit im Umgang mit dem Smartphone verunsichern die Nutzer täglich. Doch ist der digitale Alltag wirklich so gefährlich oder sind viele Geschichten einfach falsch?

Die RP-Online hat jetzt einige Mythen rund um die „Alltags-IT-Sicherheit“ genauer beleuchtet. In einem Interview widmen sich Experten den Fragen rund um die Themen Handyortung, Mail-Lesbarkeit, Cookies und Co. 

Prof. Norbert Pohlmann, Leiter des Instituts für Internet-Sicherheit – if(is) klärt im Artikel über die Eigenschaften von Cookies auf und verdeutlicht, dass diese nicht grundsätzlich als schlecht zu bewerten sind: „Bei einem Online-Shop merkt sich das System so zum Beispiel die Produkte im Warenkorb“, sagt Pohlmann der RP im Interview. Tatsächlich sind Cookies in vielen Fällen als eine Art Lesezeichen zu betrachten und können für den Benutzerkomfort wichtig sein.

Auch der Frage bezüglich der angeblichen „Unangreifbarkeit“ von Apple-Produkten wird nachgegangen: „Gibt es Schadsoftware für Mac-Computer?“ Die gibt es, für Massenangriffe seien Mac-Computer aber deutlich unattraktiver, da 90 Prozent der Rechner mit Windows laufen, erklärt ein Experte vom BSI. Dies bedeute jedoch nicht, dass Apple-Nutzer sich in Sicherheit wiegen können, schließlich gäbe es auch ganz gezielte Angriffe auf ausgesuchte Zielgruppen: „Der Aufwand für Hacker ist bei allen Betriebssystemen der gleiche“, verdeutlich der Leiter des if(is), Prof. Norbert Pohlmann.

Wichtige Tipps zum sicheren Umgang mit dem Smartphone bieten die Videos des Cyberschutzraum unter: https://www.cyberschutzraum.de/


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