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29.03.2018
Kategorie: Mitteilung

Risiko Smart-TV: Einfallstor für Hacker


Risiko Smart-TV: Einfallstor für Hacker

Risiko Smart-TV: Einfallstor für Hacker

Smart -TVs bieten den Zuschauern viele schöne Funktionen, können aber auch ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen. Das zeigt der Fall Christina Schulze Föcking. Bei der NRW-Landwirtschaftsministerin hackten sich Kriminelle auf ihren privaten Fernseher, spielten dort ein Video ab und bedrohten sie in einem sozialen Netzwerk.

Fälle wie diesen gibt es immer wieder. Daher warnt Prof. Pohlmann vom if(is) auch im WDR: "Smart-TVs sind für Hacker das Einfallstor in das smarte Home." Oft haben die Geräte nur einen unzureichenden Schutz und erhalten selten oder sogar nie Updates. Hacker können über die Schwachstelle Fernseher auch auf weitere Daten zugreifen, wenn der Smart-TV über das Heimnetzwerk verbunden ist.

Auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik warnt vor smarten Fernsehern und rät dazu, den Internetzugang der Geräte nur dann zu aktivieren, wenn er auch tatsächlich genutzt wird. Neben der Möglichkeit, das heimische Netzwerk anzugreifen, haben viele Geräte auch Mikrofone und Webcams integriert, die missbraucht werden könnten. Dass laut der Gesellschaft für Unterhaltungselektronik bereits in 42 Prozent der deutschen Haushalte ein Smart-TV steht, macht es für Hacker zu einem attraktiven Angriffsziel.

Mehr zu dem Thema finden Sie hier: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/bsi-smart-tv-101.html


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