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23.05.2018
Kategorie: Mitteilung

if(is)-Leiter Pohlmann fordert Einhaltung des Koalitionsvertrages – Cyber-Sicherheit muss politische Priorität haben


News: Bild vom 2018-05-23

Informationstechnik ist Motor und Basis der modernen, globalen Informations- und Wissensgesellschaft. Gleichzeitig wird täglich deutlicher, dass die derzeitigen IT-Architekturen bei Endgeräten, Servern und Netzkomponenten nicht sicher genug konzipiert sind, um den Fähigkeiten intelligenter Hacker standzuhalten. Vor diesem Hintergrund ist es aus Sicht der IT-Security-Experten nicht nachvollziehbar, dass im aktuellen Haushalt 2018 des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI) keine neuen Stellen für den Ausbau des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zur nationalen Cyber-Sicherheitsbehörde eingeplant wurden, wie noch im Koalitionsvertrag angekündigt.

Es ist ein politischer Widerspruch, einerseits auf fortschreitende Digitalisierung zu setzen und andererseits die notwendigen Cyber-Sicherheitsherausforderungen zu vernachlässigen. Die Digitalisierung bis hin zum Ausbau Künstlicher Intelligenz muss mit IT-Sicherheitsmaßnahmen als notwendige Kehrseite begleitet werden, damit sie nachhaltig gelingen kann.

Daher fordert TeleTrusT mit seinem Vorstand Prof. Norbert Pohlmann das BMI auf, die Zusagen aus dem Koalitionsvertrag einzuhalten, einen deutlich stärkeren Schwerpunkt auf die Stärkung der IT-Sicherheit zu legen und die Einrichtung eines nationalen Paktes für Cyber-Sicherheit sowie den Ausbau des BSI zur nationalen Cyber-Sicherheitsbehörde, einschließlich eines Zuwachses um mindestens 200 Stellen, umzusetzen.

Dazu der Leiter des Instituts für Internet-Sicherheit – if(is): „Nur wenn wir eine höhere Priorität auf Cyber-Sicherheit legen, werden wir unsere digitale Zukunft in einer globalisierten Welt erfolgreich gestalten können. Den Versprechungen und Plänen der Regierung im Rahmen der Digitalisierung müssen nun endlich Taten folgen.“

Das IT-Sicherheitsgesetz, die technisch-organisatorischen Maßnahmen aus der Datenschutz-Grundverordnung, Hardwaresicherheit und Sicherheit bei Industrie 4.0 sind dringende Herausforderungen, denen nur mit angemessenen Ressourcen entsprochen werden kann.

IT-Sicherheitsexperte Pohlmann fordert daher die Einhaltung des Koalitionsvertrages: Stellenbesetzungszusagen für das BSI, Ausbau zur nationalen Cyber-Sicherheitsbehörde, IT-Sicherheit als notwendiger Rahmen für die Digitalisierung.

Mehr zur Person Prof. Norbert Pohlmann unter: https://norbert-pohlmann.com/


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