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19.06.2018
Kategorie: Mitteilung

Sensible Ziele im Visier – Hacker haben es auf deutsche Stromnetze abgesehen

In einem dpa-Interview nimmt Prof. Norbert Pohlmann Stellung zu den immer raffinierter werdenden Cyberattacken auf kritische Infrastrukturen. Auch wenn es bis dato noch keine größeren Sicherheitsvorfälle gab, nehmen die versuchten Attacken auf die deutsche Stromversorgung zu und werden immer intelligenter. Für Versorger bedeutet das, ihre Sicherheitskonzepte ständig auszubauen, um ein Gelingen der Angriffe abzuwehren.


Der Schutz vor schwerwiegenden Cyber-Angriffen ist nach Einschätzung von Prof. Norbert Pohlmann, Leiter des Instituts für Internet-Sicherheit – if(is) der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen, bisher auch deshalb gelungen, weil viele Stromnetze noch voneinander abgeschottet sind. Die Wahrscheinlichkeit solcher Angriffe werde mit der Digitalisierung aber steigen. „Der Schutz der Netze wird zu einer Herkulesaufgabe, denn die Angreifer werden immer intelligenter“, warnt der IT-Sicherheits-Experte.

Um großflächige Stromausfälle durch Hackings zu vermeiden, bauen die Stromkonzerne ihre Sicherheitskonzepte ständig aus. Sie bilden Schulungszentren und stellen Gefahrensituationen nach, wollen so die Security-Mitarbeiter optimal vorbereiten. Neben der bestmöglichen Ausbildung von Mitarbeitern der IT-Security, müssten außerdem die Verbraucher rechtzeitig und umfassend informiert werden: „Wir müssen aus Sicherheitsvorfällen lernen und dringend ausreichend viele Spezialisten in der IT-Sicherheit ausbilden. Denn der Bedarf wird im Zuge der Digitalisierung steigen – wir brauchen qualifizierten Nachwuchs, der diese Gefahren eindämmen kann.“ 

Wer Interesse an einer Qualifikation im Sektor IT-Sicherheit hat, der kann sich über den Master Internet-Sicherheit an der Westfälischen Hochschule hier informieren: https://it-sicherheit.de/master-studieren/


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