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Vertrauenswürdigkeit – die Basis für den Erfolg in der Digitalisierung

vertrauen

Essay zum Grundlagen-Artikel „Vertrauen – ein elementarer Aspekt der digitalen Zukunft“ von Ulla Coester und Prof. Norbert Pohlmann

Die Welt wird – nicht zuletzt bedingt durch die zunehmende Digitalisierung mit permanent kürzeren Innovationszyklen – zunehmend komplex. Aufgrund dieser Tatsache wird Vertrauen zum elementaren Faktor für die digitale Zukunft, was einige grundlegende Fragen aufwirft und die Diskussion neuer Modelle der Vertrauenswürdigkeit notwendig macht. Denn im Kontext der Digitalisierung ergibt sich ein Dilemma: konträr zu dem zunehmenden Einsatz von Technologien und innovativen Anwendungen sinkt – bedingt durch die Komplexität – das Wissen über deren Hintergründe und Zusammenhänge. Die so entstehende Intransparenz könnte zu einer vollständigen Ablehnung der Technologien und entsprechender Dienste führen. Aber auch der gegenteilige Effekt – also ein blindes Vertrauen – ist kein erstrebenswerter Zustand für eine Gesellschaft.

Warum blindes Vertrauen nicht gerechtfertigt ist

Bevor innovative Technologien, im Sinne von Anwendungen und Diensten eine breite Akzeptanz in der Gesellschaft allgemein sowie beim Nutzer im Speziellen erfahren, müssen bestimmte Rahmenbedingungen erfüllt sein. Eine Prämisse und damit ein entscheidender Erfolgsfaktor, über den ein hoher Grad an Zustimmung zu erreichen ist, wird hierbei zukünftig die Vertrauenswürdigkeit der Hersteller, Anbieter und Technologien sein. Diese Hypothese lässt sich inter alia grundsätzlich allgemein daraus ableiten, dass die Art und Weise wie die großen Technologie-Konzerne agieren zunehmend in weiten Kreisen auf Kritik stößt. Dass diese skeptische Einschätzung vonnöten und letztendlich auch gerechtfertigt zu sein scheint, wird anhand von Beispielen im Artikel „Vertrauen – ein elementarer Aspekt der digitalen Zukunft“ dargestellt. Hier greifen die beiden Autoren unter anderem das Statement von Jeff Bezos auf, der aussagt, dass er keine Ahnung habe, ob Amazon Daten von ihren Händlern nutze, um ihnen mit eigenen Produkten Konkurrenz zu machen und leiten daraus nicht zuletzt die Notwendigkeit für einen Diskurs ab, etwa bezüglich der Verantwortlichkeit von Unternehmen.

Was Unternehmen tun müssen

Es liegt in der Zuständigkeit der Unternehmen nachprüfbar verlässlich zu agieren und dauerhaft einen Zustand anzustreben, durch den eine hohe Akzeptanz bei den Nutzern und damit in die digitale Zukunft erzielt werden kann. Denn nur ein transparentes, verantwortliches und vertrauenswürdiges Handeln von Unternehmen schafft langfristig Akzeptanz und Vertrauen beim Kunden. Deren Vertrauensbereitschaft ist letztendlich dann die Voraussetzung für die Nutzung von innovativen Technologien, Anwendungen und Diensten.

Hier geht es zum kompletten Artikel: https://norbert-pohlmann.com/artikel/vertrauen-ein-elementarer-aspekt-der-digitalen-zukunft/

Viel Spaß beim Lesen.

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