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Ausblick

Es gibt zahlreiche sehr unterschiedliche Ansätze dem Problem Spam zu begegnen. So zielen einige darauf hin, die Bevölkerung mehr für das Thema Spam zu sensibilisieren, andere fokussieren die Erschaffung von neuen Anti-Spam-Gesetzen. Ein weiterer Ansatz ist das in unseren Forschungen behandelte Vorgehen, dem Spammer keine oder weniger E-Mail-Adressen „zur Verfügungen zu stellen“. Die Idee ist, dass an Adressen, die dem Harvester nicht bekannt sind, keine Spam-Mails geschickt werden können. Dies reduziert folglich das Spamvolumen.
Betrachtet man die (Internet-)Landschaft der großen Unternehmen, so scheint auf dieser Ebene nicht viel getan zu werden. Entweder ist den Verantwortlichen der Wert einer E-Mail-Adresse nicht bewusst oder das Problem des Harvestings und des Spams wird zugunsten der Kommunikationsoffenheit des Unternehmens in Kauf genommen.
Mit Blick auf die unterschiedlichen zur Verfügung stehen E-Mail-Adress- Verschleierungstechniken kann gesagt werden, dass sich eine Einarbeitung in das Thema durchaus lohnt. Kombinationen von mehreren Verschleierungsmethoden können eventuell vorhandene Nachteile bei den einzelnen Elementen kompensieren. Beispielsweise ist der Einsatz von E-Mail-Adressen in Grafiken zu empfehlen, welche zusätzlich durch JavaScript oder CSS geschützt werden. Das Auslesen der Grafiken ist für den Harvester sehr zeitaufwendig und das Ausführen des fremden JavaScript-Codes gefährlich. Zusätzlich ist es einem Benutzer, welcher CSS oder JavaScript deaktiviert hat, möglich, die geschützte E-Mail-Adresse zu lesen.

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