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Mobile Zahlungssysteme

NFC-basierte Systeme

NFC ist eine Funktechnologie über kurze Distanzen von wenigen Zentimetern, die allerdings nur geringe Geschwindigkeiten von maximal 424 kbit/s bietet (26), dafür aber wenig Strom benötigt. Nachdem NFC-Chips in den vergangenen Jahren hauptsächlich in den hochpreisigen Smartphones verbaut wurden, gibt es mittlerweile auch günstigere Modelle, die diese Technologie unter-stützen.

Eine Ausnahme stellt Apple mit seinen iPhones dar, die bis zur Einführung des iPhone 6 gar kein NFC unterstützen und seit dem iPhone 6 NFC. Dieses ist jedoch derzeit nicht für alle Entwickler freigegeben, sondern kann nur für den eigenen Bezahldienst Apple Pay genutzt werden. Anbieter, die Zahlungssysteme auf NFC-Basis anbieten, stellen aus diesem Grund oftmals auch Alter-nativen, wie NFC-Sticker oder NFC-Kreditkarten zur Verfügung, um auch iOS-Nutzer und Nutzer von nicht NFC-fähigen Smartphones oder klassischen Mobiltelefonen zu erreichen, die andernfalls von ihren Systemen ausgeschlossen wären. Würden sie dies nicht tun, würden sie ihre Kundenbasis beschränken und den Erfolg ihres Systems möglicherweise verhindern. Diese Alternativen finden in den folgenden Betrachtungen jedoch keine Berücksichtigung.

Um sofort möglichst viele Akzeptanzstellen anbieten zu können, kooperieren viele Anbieter mit den Kreditkartennetzwerken Visa und MasterCard, die für ihre Systeme PayPass und payWave bereits viele Akzeptanzstellen gewinnen konnten. Durch die Kooperation stehen diese den neuen Anbietern auch sofort zum Start zur Verfügung.

Für NFC-basierte mobile Paymentsysteme prognostiziert ABI Research ein Wachstum des Marktvolumens von rund 4 Mrd. US-Dollar in 2012 auf 191 Mrd. US-Dollar in 2017.

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