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Studierendenprojekt IoTBuster gewinnt 2.Platz

Beim diesjährigen Show & Tell im Fachbereich Informatik an der Westfälischen Hochschule hat eine fünfköpfige Studierendengruppe mit ihrer Projektarbeit den 2.Platz gewonnen. Das Projekt wurde von Prof. Dietrich und David Bothe, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Internet-Sicherheit, initiiert und betreut.

 

Im IoTBuster-Projekt wurde ein tragbares Gerät entwickelt, das ZigBee-Kommunikation aufspürt. ZigBee (IEEE 802.15.4) wird häufig von IoT-Geräten verwendet, wie etwa smarten Glühbirnen, Türschlössern, schaltbaren Steckdosen, smarten Thermostaten und ähnlichen in Verbindung mit etwa der Amazon Echo Gerätefamilie.  Ein potentieller Anwendungsfall von IoTBuster liegt beispielsweise in der IoT-Forensik, d.h. im polizeilichen Ermittlungskontext bei der Identifikation von IoT-Geräten zu Beweissicherungszwecken.

 

Die Studierenden mussten Hard- und Softwarekomponenten selbst zusammenstellen. Das Raspberry-Pi-basierte Gerät wurde in einem selbst entworfenen und per 3D-Druck hergestellten Gehäuse mit Power Bank und Display untergebracht. Im Softwarestack arbeitet ein Linux-basiertes Zigbee-Sniffing mit Python-Wrapping. Beim Show & Tell werden alle Studierendenprojekte des Fachbereichs ähnlich einer Poster-Session vorgestellt und anschließend per Publikumsvoting die besten Projektergebnisse ausgewählt.

 

Prof. Dietrich beschäftigt sich im Institut für Internet-Sicherheit mit Fragen zur IoT-Forensik sowie der Analyse von Schadsoftware, die IoT-Geräte befällt, sog. IoT-Malware.


 

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