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ARD Ratgeber Internet: if(is)-Experte Stefan Tomanek testet die Sicherheit öffentlicher Hotspots

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Beim Kaffee gemütlich im Netz surfen, vorm Abflug schnell noch eine Mail versenden – öffentliche Hotspots gibt es mittlerweile fast überall. Das Verlockende: sie sind kostenlos. Doch wie sicher surfe ich in diesen frei verfügbaren WLANs? Gemeinsam mit dem Team vom ARD Ratgeber Internet Sicherheit machte sich Stefan Tomanek vom if(is) auf zu verschiedenen Hotspots.
Die Verbindung im Netz eines Schnellrestaurants ist erstaunlich schnell, die Nutzung simpel: „Was passiert jetzt hier genau und wie sicher ist dieser Hotspot?“, will die Moderatorin wissen. „Die Daten werden unverschlüsselt über die Luft übertragen. Das macht es Unbefugten sehr leicht, die Daten abzugreifen“, antwortet Sicherheits-Experte Tomanek. Und tatsächlich, mit Hilfe einer speziellen Software kann Tomanek die Daten abrufen und sehen, wo Besucher gerade im Internet unterwegs sind.
Weiter geht es zum Flughafen Köln-Bonn und zu einer Kaffeehaus-Kette. Die Ergebnisse sind nahezu identisch, unsicher da unverschlüsselte Übertragung, selbt wenn der LogIn verschlüsselt ist.
Eine weitere Gefahr geht von sogenannten „Fake-Hotspots“ aus. Hier können Kriminelle bekannte Hotspots imitieren und so Besucher in die Falle locken. „Die Gäste denken, sie nutzen gerade den offiziellen Hotspot des Unternehmens. Dabei ist es ein Mogel-Hotspot, der von mir erstellt wurde.“ Und damit lässt sich natürlich allerlei „Schindluder“ betreiben: Daten können abgerufen werden, besuchte Seiten werden sichtbar, sogar Passwörter lassen sich erspähen.
„Unter’m Strich haben wir heute gesehen, dass die öffentlichen Hotspots genau das sind. Sie sind öffentlich, jeder kann daran teilnehmen. Jeder kann natürlich auch mithören. Wenn man das weiß, dann sind auch die öffentlichen Hotspots kein Teufelszeug, aber man muss halt selber Schutzmaßnahmen ergreifen“, erklärt Tomanek abschließend.

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