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Prof. Pohlmann an den Runden Tisch für Sicherheitstechnik im IT-Bereich des Innenministeriums berufen

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An Datensicherheit kommt niemand mehr vorbei. Ob Bespitzelung durch Geheimdienste, Wirtschaftsspionage oder Betrugsversuche beim Online-Banking: Mittlerweile geht das Thema jeden an. Daher lud am Montag Staatssekretärin Cornelia Rogall-Grothe, Beauftragte der Bundesregierung für Informationstechnik und Vorsitzende des Nationalen Cyber-Sicherheitsrates, zu einem Runden Tisch „Sicherheitstechnik im IT-Bereich“ ein. Die Veranstaltung ist Teil des Acht-Punkte-Programms zum besseren Schutz der Privatsphäre von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Unter den Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft befand sich neben Prof. Norbert Pohlmann, Leiter des Instituts für Internet-Sicherheit, auch Staatssekretär Georg Schütte aus dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und Anne Ruth Herkes, Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Gemeinsam berieten die Teilnehmer, wie die Rahmenbedingungen der IT-Sicherheitswirtschaft in Deutschland verbessert werden kann.
Wichtige Punkte für Prof. Pohlmann, Vorstandsvorsitzender des IT-Sicherheitsverbandes TeleTrusT, waren die Schaffung einheitlicher Sicherheitsstandards in der Informationstechnik des Bundes, die Schaffung eines (Risiko-)Kapitalmarktes für sicherheitssensitive Unternehmungen, Entwicklungen und Markterweiterungen, sowie die Erarbeitung einer „Roadmap IT-Sicherheit“ durch ein gemeinsames Gremium aus den Stakeholdern Politik, Anwendern, Wissenschaft und IT-Sicherheitsindustrie.
Diese und noch weitere Vorschläge werden nun von der Bundesregierung geprüft und bewertet. Einig waren sich alle Teilnehmer über die Bedeutung und den Ausbau des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik, um die Digitalisierung der Gesellschaft erfolgreich gestalten zu können.

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